In dieser Folge spreche ich mit Alexander Neumüller vom Cambridge Center for Alternative Finance (CCAF) über Bitcoin-Mining und dessen Energieverbrauch. Wir diskutieren die Entwicklung des Bitcoin-Minings, die Schätzungen seines Energieverbrauchs und Vergleiche mit anderen Branchen. Wir gehen auch auf den sozialen Wert von Bitcoin und den Rahmen des Energieverbrauchs ein. Alexander erklärt die Methodik, die hinter den Schätzungen steht, und die Herausforderungen bei der Erhebung genauer Daten. Wir erörtern auch die derzeitige Nutzung erneuerbarer Energien beim Bitcoin-Mining und die Verschiebung im Mix fossiler Brennstoffe. Das Gespräch behandelt verschiedene Themen im Zusammenhang mit dem Bitcoin-Mining, darunter die geografische Verteilung der Mining-Aktivitäten, Partnerschaften mit Mining-Pools, die Auswirkungen von Mining-Verboten sowie die Debatte zwischen Proof of Work und Proof of Stake.
Wer ist Alexander Neumüller?
Alexander ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF), wo er die Forschungsarbeiten des Cambridge Digital Assets Programme zu den Klimaauswirkungen digitaler Vermögenswerte leitet. Er hat jahrelange praktische Erfahrung im Kryptowährungs-Mining. Vor seiner Tätigkeit am CCAF hatte Alexander mehrere Positionen im traditionellen Finanzwesen inne (Corporate Banking, Aktienhandel, Vermögensverwaltung). Er hat einen Master-Abschluss in Finanzen an der University of Cambridge und einen MBA an der Johannes Kepler Universität Linz. Er ist gefragter Experte, wenn es um den ökologischen Fußabdruck des Bitcoin-Minings geht. Über seine Arbeit wird häufig in Medien wie Bloomberg, Reuters, The Financial Times berichtet.
Key Takeaways
Das Bitcoin-Mining hat einen hohen Energieverbrauch, die Schätzungen sind aber inzwischen genauer und berücksichtigen Effizienzsteigerungen
Vergleiche zwischen Bitcoin-Mining und anderen Branchen oder Ländern können irreführend sein
Der soziale Wert von Bitcoin, insbesondere in Schwellenländern, sollte bei der Erörterung des Energieverbrauchs berücksichtigt werden
Der Einsatz erneuerbarer Energien beim Bitcoin-Mining nimmt zu und der Mix aus fossilen Brennstoffen verschiebt sich in Richtung Gas
Genaue Datenerfassung und Transparenz sind wichtig für zuverlässige Schätzungen des Energieverbrauchs
Das Bitcoin-Mining ist geografisch verteilt, mit einem zunehmenden Anteil in den USA und potenziellem Wachstum in Südamerika, dem Nahen Osten und Südostasien
Mining-Verbote, wie das in China, können zur Verlagerung von Minern in andere Regionen und zur potenziellen Zentralisierung von Mining-Pools führen
Die Debatte zwischen PoW und PoS geht weiter, mit Überlegungen zur Sicherheit, Dezentralisierung und Skalierbarkeit
Lösungen bzgl. dem hohen Energieverbrauch von Bitcoin-Mining umfassen die Nutzung überschüssiger Energie und Erforschung alternativer Quellen
Kapitel
00:00 Einführung & Bitcoin Mining
05:14 Schätzungen des Energieverbrauchs von Bitcoin
09:34 Der soziale Wert von Bitcoin & Energieverbrauch
16:10 Vergleich von Bitcoin-Mining mit anderen Industrien
25:09 Effizienzgewinne und nicht-linearer Anstieg des Energieverbrauchs
29:02 Herausforderungen bei der Schätzung des Energieverbrauchs von Bitcoin Mining
34:49 Der Wechsel zu erneuerbarer Energie
39:04 Geografische Verteilung der Bitcoin-Mining-Aktivität
41:50 Partnerschaften mit Mining Pools
47:22 Die Auswirkungen von Mining-Verboten
53:44 Die Debatte: PoW vs. PoS und der Energieverbrauch von Bitcoin Mining
01:09:38 Die Zukunft des Minings: Spitzenwert und Rückgang des Stromverbrauchs
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